KlassenFragen - Zeitschrift für kommunistische Debatte und Politik

KlassenFragen Ausgabe 1 / März 2026

Chinas Kapitalexporte

Teil 1

von Markus Bernd

Der folgende Beitrag erscheint in zwei Teilen. Ausgangspunkt ist ein Widerspruch zwischen der in Teilen der Partei verbreiteten positiven Einschätzung chinesischer Kapitalexporte und der Realität des kapitalistischen Weltmarkts in dem sie sich vollziehen. Während chinesische Auslandsinvestitionen und Kredite sowohl als Beitrag zur Entwicklung der Länder der Dritten Welt und als Bestandteil eines sozialistischen Aufbaus Chinas interpretiert werden, zeigen zahlreiche Befunde, dass diese fortschreitende Integration der Länder in den Weltmarkt ungleiche Entwicklung und Abhängigkeiten festschreiben.

Im ersten Teil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Kapitalexports ausgehend von der marxistischen Kritik der politischen Ökonomie dargestellt. Anschließend wird am konkreten Beispiel der laotisch-chinesischen Eisenbahn untersucht, wie chinesische Direktinvestitionen und Kredite praktisch organisiert sind und welche Auswirkungen sie auf Verschuldung, Eigentumsverhältnisse und Entwicklung haben.

Der zweite Teil erweitert diese Analyse auf die globale Ebene und untersucht anhand internationaler Daten, ob es sich beim Beispiel Laos um einen Sonderfall handelt oder um Ausdruck eines allgemeinen Musters chinesischer Kapitalexporte.

Einleitung

Kapitalexport gehört zu den zentralen Elementen des Imperialismus in Lenins Analyse; die DKP hat sich zu Recht zentrale Elemente der Imperialismusanalyse ins Programm geschrieben. Sowohl in klassischen Arbeiten1 als auch in neueren Studien2 wird die Ausdehnung kapitalistischer Verwertung in die Dritte Welt bzw. die Integration in den Weltmarkt als grundlegende Bedingung zur Aufrechterhaltung des Kapitalismus beschrieben.

Dennoch werden chinesische Kapitalexporte in der UZ3 und selbst in Referaten und Publikationen des PV weitgehend positiv bewertet.4 Sie erscheinen dort einerseits als Instrument zum Aufbau des chinesischen Sozialismus und andererseits als Beitrag zur Entwicklung der Länder der Dritten Welt.5

Demgegenüber beobachten wir eine fortschreitende Ausdehnung kapitalistischer Vergesellschaftung innerhalb Chinas sowie global einen anhaltenden Werttransfer in die kapitalistischen Zentren – einschließlich der VR China. Zugleich stagnieren viele Länder der Dritten Welt oder erleben sogar Deindustrialisierung6

Der Widerspruch zwischen dieser positiven Bewertung in der Debatte der DKP und der empirischen Entwicklung des Weltmarkts ist erklärungsbedürftig. Dies ist der Ausgangspunkt des vorliegenden Beitrags. Ausgehend von einer Definition des Kapitalexports sowie einer Darstellung seiner Profit- und Wertdynamik wird untersucht, wie sich chinesischer Kapitalexport konkret auswirkt – erstens am Beispiel der Laotischen Demokratischen Volksrepublik, zweitens in aggregierter Form auf die Länder der Dritten Welt insgesamt.

Formen von Kapitalexport

Kapitalexport bezeichnet den Transfer von Wert als Kapital ins Ausland zum Zweck seiner Verwertung dort. Klassenverhältnisse werden damit internationalisiert. Kapitalexport wird notwendig, wenn Kapital im Inland nicht oder nicht ausreichend profitabel verwertet werden kann.7 Kapitalexport sichert dabei nicht nur höhere Profite, sondern auch Zugriff auf Rohstoffe sowie Kontrolle über Infrastruktur und Transportwege.

Nicht gemeint ist hier der Warenexport8, der direkt als Voraussetzung für die Akkumulation von Kapital und indirekt über Exportkredite ebenfalls mit Kapitalexport verbunden ist. Bemerkenswert ist, dass nahezu alle chinesischen Handelspartner der Dritten Welt gegenüber China strukturelle Handelsdefizite aufweisen.

Zentrale Formen des Kapitalexports sind:

  • ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI), als Export produktiven Kapitals,
  • zinstragendes Kapital in Form von Krediten9,
  • kommerzielles Kapital, insbesondere Infrastrukturinvestitionen,
  • fiktives Kapital in Gestalt außerbilanzieller Konstruktionen wie Public-Private-Partnerships und Joint Ventures.

China nutzt alle diese Formen; den größten Anteil machen FDI und Kredite aus.10

Quellen und Dynamiken von Profit und Werttransfer

Ein mechanisches und unkonkretes Verständnis der leninistischen Imperialismustheorie bleibt bei der Extraktion von Extraprofiten stehen und blendet die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus aus. Extraprofite, Monopolprofite und ungleicher Tausch existieren – und auch Chinas Bourgeoisie profitiert davon. Doch sie setzen das Wertgesetz nicht außer Kraft. Auch im internationalen Austausch bleibt die Aneignung von Mehrwert die Quelle des Profits, nicht etwa „Raub“.

In der Konkurrenz verdrängen produktivere Kapitale weniger produktive – national wie international. Wer diese Dynamik ausblendet und Ungleichheit allein auf Willkür oder Monopolmacht zurückführt, gelangt leicht zur Vorstellung, Staaten oder Kapitale könnten im Außenhandel freiwillig auf Profit verzichten. Daraus folgt implizit eine ricardianische Freihandelsposition,11 nach der beide Seiten vom Austausch profitieren, die Handelsflüsse ausgeglichen sind und Zölle letztendlich nur schaden.12 Das Zurückfallen auf bürgerliche Positionen ausgerechnet im Bereich Waren- und Kapitalexport ist offenkundig problematisch.13 In der Sprache der UZ erscheint trotzdem unhinterfragt diese These der „Win-win-Kooperation“.

So heißt es etwa:

„China kauft Rohstoffe und liefert Infrastruktur, baut eine Fertigungsindustrie auf und liefert Produkte des täglichen Bedarfs […]“14

Eine solche Darstellung abstrahiert jedoch von der Tatsache, dass kapitalistischer Austausch stets profitgetrieben bleibt. Abgesehen von den Erkenntnissen der Antiglobalisierungsbewegung haben selbst bürgerliche Ökonomen wiederholt darauf hingewiesen, dass Freihandel und globale Kapitalmobilität keineswegs automatisch zu Wachstum in der Dritten Welt führen.15

Im Folgenden wird – zunächst theoretisch, dann am Beispiel Laos und im zweiten Teil aggregiert auf Weltebene – gezeigt wie chinesischer Kapitalexport Wert aus Ländern der Dritten Welt zugunsten chinesischen Kapitals verschiebt.

Kapital, Zins und Ungleichheit im internationalen Austausch16

Kapitalexport lässt sich analytisch nicht vom Warenhandel trennen. Deshalb nähern wir uns theoretisch ausgehend vom Warenexport an den Kapitalexport an, um die Funktionsweise zu erklären.

Die in der UZ implizit vertretene ricardianische Handelstheorie geht davon aus, dass Länder sich gemäß ihren komparativen Vorteilen spezialisieren und beide Seiten gewinnen. Der Ausgleich von Handelsungleichgewichten erfolge über Geldbewegungen: Überschüsse erhöhten die Geldmenge und damit die Preise im Exportland, Defizite senkten sie im Importland. Marx hat diese Geldmengentheorie mehrfach zurückgewiesen.

Tatsächlich führen Produktivitätsunterschiede zu strukturellen Handelsüberschüssen auf Seiten des produktiveren Landes. Kapital mit absolutem Kostenvorteil verdrängt die Konkurrenz. Im Defizitland schrumpfen Produktion und Investitionen; Kredit wird teurer und knapper. Mit sinkender Produktion fällt die Nachfrage nach Geldkapital, bis steigende Zinsen weitere Investitionen blockieren. Im Überschussland dagegen wird Kapital akkumuliert, die Zinsen sinken und überschüssiges Kapital wird exportiert – als FDI oder Kredit. In beiden Fällen handelt es sich um Kapital auf der Suche nach Verwertung: FDI zielt auf Mehrwert, Kredite auf Zins.

Für das Defizitland bedeutet dies: Handelsdefizit und Verschuldung gehen Hand in Hand. Kredite decken Liquiditätsbedarf, erzeugen jedoch Zinsansprüche und damit dauerhafte Wertabflüsse. Auch wenn weniger entwickelte Länder über einzelne absolute Vorteile verfügen – etwa bei Rohstoffen wie Öl oder Agrarprodukten wie Kakao –, bleibt das strukturelle Muster bestehen: Export von preislich volatilen Rohstoffen, Import von Industrieprodukten. Die Wertschöpfung konzentriert sich im industriell stärkeren Land, während im schwächeren Land Verschuldung anwächst.

Der Austausch zwischen produktiveren und weniger produktiven Ländern reduziert Ungleichheit nicht, sondern reproduziert sie. Marx formuliert es so: „in diesem Fall exploitiert das reichere Land das ärmre, selbst wenn letzteres durch den Austausch gewinnt“.17

Wie sich dieser Mechanismus konkret vollzieht, zeigt im nächsten Abschnitt das Beispiel Laos–China.

Chinesischer Kapitalexport in der Praxis: Das Beispiel Laos

Laos hat aufgrund der Abhängigkeit von chinesischen Industriegütern und Maschinen eine negative Handelsbilanz mit seinem Nachbarland. Die Handelsstruktur konzentriert sich auf Laos’ Rolle als Lieferant von Rohstoffen, insbesondere Mineralien und landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Zugleich ist Laos gegenüber China hoch verschuldet.

In Laos ist chinesisches Kapital inzwischen die größte Quelle für FDI und Kredite. Wir betrachten exemplarisch die Eisenbahnstrecke von der Grenzstation Boten-Mohan bis nach Vientiane. Diese wurde in der UZ als positives Beispiel für eine angebliche Win-win-Kooperation Chinas angepriesen.18

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 5,9 Mrd. US-Dollar – zum Vergleich: Das BIP von Laos liegt inzwischen bei rund 17 Mrd. US-Dollar.19 Formal wird das Projekt als Public-Private-Partnership (PPP) unter dem Namen Laos-China Railway Company Limited (LCRC) umgesetzt, getragen von drei chinesischen und einem laotischen Unternehmen. 70 % der LCR gehören der chinesischen, nur 30 % der laotischen Seite.

Laos brachte 730 Mio. US-Dollar ein, China 1,63 Mrd. US-Dollar, während weitere 3,54 Mrd. US-Dollar über Kredite der chinesischen EXIM-Bank bereitgestellt werden.20 Von den laotischen 730 Mio. US-Dollar stammen wiederum 480 Mio. US-Dollar aus einem chinesischen Kredit mit einem Zinssatz von 2,3 %, einer Laufzeit von 30 Jahren.21 Als Sicherheit hat Laos die Erträge aus vier verschiedenen Minen verpfändet.

Sämtliche Finanzmittel werden auf kommerzieller Basis bereitgestellt und müssen vollständig, inklusive Zinsen, zurückgezahlt werden. Die Finanzierungsstruktur wird als „versteckte Verschuldung“ bezeichnet, da nicht der laotische Staat, sondern das Joint Venture als Träger fungiert. Dass auch versteckte Verschuldung unmittelbare Auswirkung auf die Wirtschaft hat, zeigte sich bereits ausdrücklich: im Zuge der letzten Schuldenkrise überließ Laos im Endeffekt einem Joint Venture die Nutzungsrechte über das Elektrizitätsnetzwerk des Landes für 25 Jahre.22

Während also eine zentrale Infrastruktur des Landes mehrheitlich an ausländisches Kapital vergeben wird, trägt Laos das erhebliche Ausfallrisiko, falls sich die Eisenbahn wirtschaftlich nicht selbst trägt.

Zwar ist der Bau der Bahn zunächst positiv zu bewerten, doch damit sie zum Wirtschaftswachstum beiträgt, müsste sie erstens ihre Kosten für Bau, Betrieb, Instandhaltung und Schuldendienst aus eigenen Einnahmen decken und zweitens zusätzliche wirtschaftliche Impulse erzeugen. Eine Eisenbahn ist nicht per se produktiv: Wenn sie primär dem Transit thailändischer Waren nach China dient, kann sie sogar negative Effekte haben. Ohne nennenswerte Weiterverarbeitung im Inland entsteht kaum Wertschöpfung – stattdessen wird die Rolle Laos’ als Rohstoffzulieferer der chinesischen Wirtschaft weiter verfestigt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Produktivkräfte in Laos (TFP) während der Phase chinesischer Investitionen sogar rückgängig waren.23 Von einer Partnerschaft auf Augenhöhe oder einem „Win-win“ kann unter diesen Bedingungen kaum gesprochen werden.

Aber auch hier müssen wir aufpassen, nicht auf bürgerliche Ansätze hereinzufallen: Würde China seine Vergabekriterien tatsächlich an den Interessen der Länder der Dritten Welt ausrichten, könnten zwar nominell die Produktivkräfte im Land gestärkt werden. Allerdings würde diese Kombination aus FDI und Kreditfinanzierung die Eigentumsverhältnisse zu Gunsten ausländischen Kapitals verändern.24 Wer die Produktionsmittel besitzt, ist die entscheidende Frage. Wenn eigentlich öffentliches Eigentum an Infrastruktur zunehmend, wie im Beispiel Laos‘, chinesischem Kapital gehört, ist für die Arbeiterklasse ebenfalls nichts gewonnen. Die Übernahme in die Hände der Arbeiterklasse wären vor dem Hintergrund der substanziellen Sicherheiten in chinesischen Banken oder Steueroasen zudem erschwert. Jeder, der dieses Entwicklungsmodell als „Win-Win“-Modell verklärt, müsste hierzu Antworten finden.

Fazit

Die bisherige Analyse führt zu einem klaren Ergebnis: Chinesischer Kapitalexport – ob in Form von Direktinvestitionen, Krediten oder Public-Private-Partnerships – folgt den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten kapitalistischer Verwertung. Er ist auf Profit, Zins und die Sicherung von Eigentumsansprüchen ausgerichtet. Weder theoretisch noch am konkreten Beispiel Laos lässt sich eine davon abweichende, qualitativ andere Logik erkennen. Austausch findet im Kapitalismus nicht als „Win-Win“ statt.

Gerade am Beispiel der laotisch-chinesischen Eisenbahn wird anschaulich, wie chinesische FDI und Kredite konkret realisiert werden – und dass sie exakt jenen kapitalistischen Mechanismen folgen, die zuvor theoretisch herausgearbeitet wurden. Die Finanzierung ist kreditgetrieben, kommerziell organisiert und mit Sicherheiten unterlegt; die Eigentumsverhältnisse verschieben sich zugunsten chinesischen Kapitals, während Laos das ökonomische Risiko trägt. Zugleich bleibt die strukturelle Rolle des Landes als Rohstofflieferant weitgehend unangetastet.

In dem Maße, wie die Ungleichheit innerhalb dieser Austauschbeziehung gewachsen ist, hat auch die Verschuldung ein Ausmaß erreicht, bei dem mehr laotisches Geld für Zins- und Tilgungszahlungen nach China fließt, als umgekehrt neues Kapital von China nach Laos transferiert wird. Handelsdefizit, Verschuldung und Wertabfluss greifen damit ineinander. Von einer strukturellen Überwindung ungleicher Entwicklung oder einer „Win-win“-Konstellation kann unter diesen Bedingungen nicht gesprochen werden.

Ob es sich hierbei um einen Sonderfall handelt oder um ein allgemeines Muster chinesischer Kreditvergabe, wird im zweiten Teil des Beitrags untersucht. Dort werden die globalen Zahlungsströme, Kreditbedingungen und Rückflüsse systematisch analysiert, um zu klären, ob sich das in Laos beobachtete Phänomen – der Netto-Transfer von Wert in Richtung China – auch auf Weltebene nachweisen lässt.

1 Luxemburg, R. 1975 [1913]: Die Akkumulation des Kapitals. Gesammelte Werke Bd. 5. https://rosaluxemburgwerke.de/buecher/band-5
2 Rodney, W. 2023 [1971]: Wie Europa Afrika unterentwickelte, S. 9
3 z.B. Wagener, K.: Infrastruktur für Eurasien und den Globalen Süden, UZ 6.10.2023 https://www.unsere-zeit.de/infrastruktur-fuer-eurasien-und-den-globalen-sueden-4784237/.
4 Ausnahme etwa Kronauer, J. Gemeinsam gegen Unrecht, UZ 13.09.2024 https://www.unsere-zeit.de/gemeinsam-gegen-unrecht-4795460/
5 vgl. Behrens, U. Anti Blockade System, UZ 28.02.2025 https://www.unsere-zeit.de/anti-blockade-system-4800800/
6 Vgl. UNCTAD, Trade and Development Report 2024: https://unctad.org/system/files/official-document/tdr2024overview_en.pdf
7 „Solange der Kapitalismus Kapitalismus bleibt, wird der Kapitalüberschuß nicht zur Hebung der Lebenshaltung der Massen in dem betreffenden Lande verwendet […] sondern zur Steigerung der Profite durch Kapitalexport ins Ausland, in rückständige Länder.“ „Die Notwendigkeit der Kapitalausfuhr wird dadurch geschaffen, daß in einigen Ländern der Kapitalismus ‚überreif‘ geworden ist und dem Kapital […] ein Spielraum für ‚rentable‘ Betätigung fehlt.“ Lenin, Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus, [1916] in: Lenin, Werke, Bd. 22, S. 245.
8 vgl. den Beitrag von Lucas Zeise in dieser Ausgabe.
9 vgl. Marx, Kapital Bd. III, MEW 25 S. 350 ff.
10 Staatsrat der VRCh (2025) Chinas Auslandsdirektinvestitionen erreichen 2024 192,2 Mrd. USD, ein Anstieg um 8,4 %“ https://english.www.gov.cn/archive/statistics/202509/08/content_WS68bed72bc6d0868f4e8f567e.html; Aidata (2025): Chasing China: https://docs.aiddata.org/reports/chasing-china/Chasing_China_Full_Report.pdf.
11 Siehe Ricardo, D. 1994 [1817] Über die Grundsätze der Politischen Ökonomie und der Besteuerung.
12 Zur Neubewertung der Globalisierung siehe B. Landefeld Das Ende der Globalisierung? UZ 11.04.2025 https://www.unsere-zeit.de/das-ende-der-globalisierung-4802161/ zum Freihandel z.B. M. Sohn Festungsökonomie UZ 14.11.2025 https://www.unsere-zeit.de/donquichotterie-4792991/
13 Da Riccardos Position auch auf der theoretischen Ebene nur Sinn ergibt wenn man von einer quantitativen Geldtheorie ausgeht, ist es wert daran zu erinnern, dass Marx Ricardos quantitative Geldtheorie im dritten Band des Kapitals als „abgeschmackte Hypothese“ abkanzelte, MEW 23, 137 f.
14 U.Behrens, Anti-Blockade System UZ 28.02.2025: https://www.unsere-zeit.de/anti-blockade-system-4800800/
15 Vgl. Prasad et al. (2003) Effects on Financial Globalisation on Developing Countries. Some Empirical Evidence. Online: https://www.imf.org/external/pubs/nft/op/220/; Altvater/Mahnkopf 2007: Grenzen der Globalisierung
16 Die folgenden Überlegungen stützen sich auf Anwar Shaikh (1980): Foreign Trade and the Law of Value I und II Online: https://drive.google.com/drive/folders/1-DuRWVD2ozMQteyJo_cENqZOYalUXJsJ
17 Marx, Kapital Bd. III, MEW 26-3, S. 101.
18 Siehe: Behrens, U. Anti-Blockady System UZ 28.02.2025 https://www.unsere-zeit.de/anti-blockade-system-4800800/ und Wagener, K. Infrastrukutr Infrastruktur für Eurasien und den Globalen Süden UZ 6.10.2023 https://www.unsere-zeit.de/infrastruktur-fuer-eurasien-und-den-globalen-sueden-4784237/.
19 Projektfinanzierung: https://china.aiddata.org/projects/33726/, BIP Laos: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/410632/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-von-laos/ .
20 Siehe: AidData – China–Laos Railway Project (Project ID 85304) https://china.aiddata.org/projects/85304.
21 Siehe: AidData – China Eximbank loan for China–Laos Railway Project (Project ID 33726). https://china.aiddata.org/projects/33726.
22 Siehe: Xinhua (2021) Lao Grid Joint Venture signs Concession Pact with Lao Government https://web.archive.org/web/20210316001419/http://www.xinhuanet.com/english/2021-03/12/c_139804986.htm und Fitch Ratings (2021) ”Fitch affirms Lao CCC” https://www.fitchratings.com/research/sovereigns/fitch-affirms-laos-at-ccc-09-08-2021
23 Feenstra et al. – Penn World Table (2025), processed by Our World in Data via https://ourworldindata.org/grapher/tfp-at-constant-national-prices-20111?country=~LAO
24 Einen Überblick über chin. Investitionen in produktive Kapazitäten außerhalb von Entwicklungsländern im Bereich „grüne Technologie“ liefern X. Xue und M. Larsen (2025): China’s Green Leap Outward. Online: https://www.netzeropolicylab.com/china-green-leap.